Fußreflexzonentherapie

Fußreflexzonen­therapie

Grundlage der Fußreflexzonentherapie ist die Abbildung aller inneren Organe, Gelenke, Knochen etc. auf den Fuß. Durch die gezielte Behandlung bestimmter Bereiche am Fuß kann das entsprechende Organ erreicht werden.

Wie läuft die Fußreflexzonentherapie ab?

Nach der gründlichen Anamnese und einem kurzen Fußbad nehmen Sie bequem auf der Liege platz. Zunächst suche ich Ihre Füße systematisch mittels bestimmter Griffe nach schmerzhaften, empfindlichen oder anderweitig auffälligen Zonen ab. Diese entsprechen oft sehr genau den beeinträchtigten Organen im Körper. Aber auch die sogenannten „Hintergrundzonen“ spielen eine sehr wichtige Rolle in der Therapie. Die eigentliche Behandlung erfolgt dann ebenfalls durch gezielte Griffe und Streichungen.

Im Anschluss bleiben Sie noch 15-20 Minuten zugedeckt liegen. Diese Nachruhezeit dient dem ungestörten Nachspüren, Loslassen und Entspannen.

Wie oft wird behandelt?

In der Regel setzt sich eine Behandlungsserie aus einer gründlichen Erstbefundung (Dauer ca. 45 – 60 min) sowie 6-12 Folgebehandlungen (je 20 – 30 min) zusammen. Die Gesamtdauer und der Abstand zwischen den einzelnen Behandlungen wird individuell entsprechend Ihren Beschwerden, Ihrer Reaktionslage und Regenerationskraft gewählt. Ob und wann weitere Behandlungsserien nötig sind, ist ebenfalls individuell sehr verschieden. Dies bespreche ich ausführlich mit Ihnen.

Wie fühlt sich die Fußreflexzonentherapie an?

Bei der Fußreflexzonentherapie sind vegetative Reaktionen wie Schwitzen, schnellerer Puls, trockener Mund, Frösteln, etc. möglich. Außerdem kann die Behandlung manchmal kurzzeitigen (aber immer aushaltbaren) Schmerz hervorrufen. Durch beruhigende Ausgleichsgriffe werde ich Sie jedoch stets wieder sanft zurückholen und begleiten.

Insgesamt wird die Behandlung der Füße von den meisten Patienten als sehr angenehm und entspannend empfunden.

Wann bietet sich die Fußreflexzonentherapie besonders an?

Zu beachten ist, dass die Fußreflexzonentherapie nicht geeignet ist, um schwerwiegende Erkrankungen zu behandeln, die in die Hände eines Arztes gehören. Bewährte Anwendungsgebiete sind u.a.:

  • Verdauungsbeschwerden (Schmerzen, Verstopfung, Blähungen, Hämorrhoiden,…)
  • Nacken- und Rückenschmerzen, Verspannungen, Bewegungseinschränkungen
  • Menstruationsbeschwerden/Zyklusstörungen (wie Amenorrhoe, Dysmenorrhoe)
  • chronischer Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung, Abwehrschwäche/ Erkältungsneigung
  • Kopfschmerzen
  • Lymphstau / Lymphödem
  • Durchblutungsstörungen
  • Stress und seelische Belastung (Angst, Panikattacken, Depression, Burn-out, Phobien, innere Unruhe, Schlafstörungen, etc.)

Für wen ist die Behandlung nicht geeignet?

In bestimmten Fällen darf keine Behandlung erfolgen, z.B. bei Entzündungen der Blut- oder Lymphgefäße, akuten rheumatischen Schüben, akuten Infektionen, Fieber, offenen Wunden am Fuß und in der Frühschwangerschaft.